Maschinenbau - Technologie auf höchstem Niveau

Der Maschinen- und Anlagenbau in Niedersachsen umfasst etwa 480 Unternehmen mit mehr als 50.000 Beschäftigten und verzeichnet einem Umsatz von 13 Mrd. Euro. Er ist so vielschichtig wie die gesamte niedersächsische Wirtschaftsstruktur und bildet die Schnittstelle zu starken niedersächsischen Industrien der Mobilitätswirtschaft (Auto, Schiff, Schiene, Flugzeug), Ernährungsindustrie, Landmaschinenherstellung sowie Energiewirtschaft. Niedersächsische „Hidden Champions“ entwickeln verblüffende Lösungen im Bereich Sondermaschinenbau, ohne breite Öffentlichkeit, dennoch hoch spezialisiert und weltmarktführend.

Die Branche ist hervorragend aus der globalen Wirtschaftskrise gekommen, niedersächsische Maschinenbauer konnten ihre Produktionsleistungen Anfang 2010 gegenüber dem Vorjahr um über 10 Prozent steigern. Mit hochkompetenten Ingenieuren, ausgefeilter Technik, zuverlässigen Servicenetzwerken sowie schnellen Entscheidungswegen reagieren die niedersächsischen Maschinenbau-Unternehmen auf Marktanforderungen und Kundenwünsche und unterstreichen damit das Qualitätssiegel „Made in Germany“. Auch in den aufstrebenden Industrienationen China, Russland und Indien ist das heimische Know-how gefragt. Das immense wirtschaftliche Wachstum in diesen Regionen gepaart mit der Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Unternehmen sorgt für volle Auftragsbücher. Die Innovationsstärke zählt eindeutig zu den Vorzügen des niedersächsischen Maschinenbaus im internationalen Wettbewerb. Die weltweiten Trends zu Spezialmaschinen, Dienstleistungen und Systemlösungen sowie die Technologieführerschaft begünstigen kundenspezifische Lösungen von niedersächsischen Ingenieuren. Auf dem Weltmarkt nehmen deutsche Unternehmen in der Regel die Spitzenpositionen ein. High-Tech Lösungen aus verschiedensten Bereichen werden alljährlich nicht umsonst in der Niedersächsischen Landeshauptstadt präsentiert: Die HANNOVER-MESSE ist die weltgrößte Messe für Innovation, Technologie und Automation.

Zwischen den Unternehmen und Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen wird eine enge Zusammenarbeit betrieben, um neue Techniken und Lösungen zu erforschen und marktreif zu entwickeln. Beispielsweise arbeiten im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) zahlreiche Industrie- und Technologieunternehmen auf über 20.000 qm unter einem Dach.

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