Niedersachsen - starke Industrie im Wettbewerb

Die niedersächsische Wirtschaftspolitik stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Unternehmen und unterstützt damit Wachstum und Beschäftigung in der Industrie. Strategische Ziele sind insbesondere Flexibilität, Innovation, Mobilität und Internationalität. Die niedersächsische Industrie nimmt in vielen Branchen eine Spitzenstellung ein. Hierzu gehören beispielsweise die Automobilindustrie einschließlich der Zulieferindustrie, die Stahlindustrie, die chemische Industrie und die Luftfahrtindustrie. Darüber hinaus spielen die maritime Wirtschaft, die hochproduktive Land- und Ernährungswirtschaft, der Maschinenbau, die Solar- und Windenergie, die Gesundheitswirtschaft, die Bereiche Life Sciences und Medizin sowie die Versicherungs- und Tourismusbranche eine bedeutende Rolle. Niedersachsen verfügt über eine Vielzahl hervorragender Unternehmen und Industrieregionen mit Weltruf. Ob großartige Kreuzfahrtschiffe, fortschrittliche Entwicklungen der Automobilindustrie oder zukunftsweisende regenerative Energien - Niedersachsen ist der Industriestandort mit Zukunft!

Maschinenbau - Technologie auf höchstem Niveau

Der Maschinen- und Anlagenbau umfasst Unternehmen mit mehr als 50.000 Beschäftigten. Nach Zahlen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau und des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik haben die Umsätze im Jahr 2008 um rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Die Gesamtumsätze betrugen etwa 12 Mrd. EUR, wovon rund die Hälfte im Ausland generiert wurde.

Mobilität: Automotive | Logistik Aviation | Telematik

Die Fahrzeugindustrie ist der wichtigste Wirtschaftssektor Niedersachsens. Produktionsstätten für Limousinen, Cabriolets, Geländewagen, Lkw und Busse befinden sich in Emden, Hannover, Osnabrück, Salzgitter und Wolfsburg. Die Fahrzeug- und Zulieferindustrie stellt 30 Prozent aller Arbeitsplätze in Niedersachsen. Weltbekannte Unternehmen dieser Branche sind zum Beispiel Volkswagen und Continental.

Logistik - Nahe am Kunden, nahe am Produzenten

Mit der Erweiterung der Europäischen Union (EU) und fortschreitenden Globalisierung wird der Logistiksektor immer wichtiger für Niedersachsen. Als Logistik-Drehkreuz für den inländischen und internationalen Transport mit einer effizienten Infrastruktur ist Niedersachsen ein idealer Standort zur Bedienung der europäischen Märkte - nahe am Kunden und nahe am Produzenten.

Luftfahrt - Hoch hinaus

Das Land Niedersachsen gehört in enger Kooperation mit Hamburg und Bremen zu den wenigen Luftfahrtstandorten in Europa, die die komplette Wertschöpfungskette des Luftfahrzeugbaus vom Entwurf bis zur Endmontage beherrschen. Die industrielle Struktur reicht vom internationalen Großkonzern über mittelständische Zuliefererbetriebe bis zum Entwicklungsbüro. Geprägt wird der Luftfahrtstandort Niedersachsen insbesondere von den Airbusstandorten in Buxtehude, Nordenham, Stade und Varel, dem CFK-Valley Stade sowie dem Forschungsflughafen Braunschweig.

Energiewirtschaft

Die Verknappung der fossilen Ressourcen und die Preisentwicklung auf dem Energiemarkt machen eine verstärkte Nutzung regenerativer Energien notwendig. Niedersachsen unterstützt daher das Ziel des Europäischen Parlaments, bis zum Jahr 2020 insgesamt 25 Prozent des Gesamtenergiebedarfs durch erneuerbare Energien zu decken. Regenerative Energien sind mittlerweile aber auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden: In dieser Branche sind bundesweit schon mehr als 170.000 Menschen beschäftigt und sie bietet 12.000 jungen Leuten zukunftsträchtige Ausbildungsplätze.

Life Sciences und Gesundheitswirtschaft

Die Biotechnologie und Lebenswissenschaften nehmen einen Spitzenplatz in Niedersachsen ein. Mehr als 260 Unternehmen mit fast 20.000 Beschäftigten arbeiten an Enzymen, Impfstoffen, innovativen Arzneimitteln und Saatgut. Ein entscheidender Standortvorteil ist die ausgeprägte Forschungslandschaft mit vielen erstklassigen Forschungseinrichtungen; allein im Bereich Life Sciences gibt es 18 Universitäten und Fachhochschulen, bei der Biotechnologie kommen 80 Forschungsinstitutionen und 230 Arbeitsgruppen hinzu.

Medienwirtschaft und Dienstleistungen

Der Dienstleistungssektor nimmt eine herausragende Stellung in der deutschen Volkswirtschaft ein. Dienstleistungen - Handel, Gastgewerbe, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungsgewerbe, Unternehmensdienstleistungen sowie öffentliche und private Dienstleister - sind zur vorrangigen Erwerbsquelle geworden.

Maritime Wirtschaft - Von Aquakultur bis Windenergie

Der Begriff Maritime Wirtschaft steht für eine Vielzahl von Branchen: Häfen, Schifffahrt, Schiffbau, Offshore mit Unterwassertechnik, Meeresbergbau, Eis- und Polartechnik gehören genauso wie Offshore-Windenergie, maritime Aquakultur, blaue Biotechnologie, Hydrographie, maritime Leit- und Sicherheitstechnik, maritime Umweltschutztechnik, Küstenmanagement und Wasserbau dazu. Die Vielzahl dieser verschiedenen Branchen macht deutlich, dass die Maritime Wirtschaft für Niedersachsen ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist.

Land der Kontraste

Mal sind die Inseln sonnenüberflutet, mal sturmumtost. Die Berge sind nicht nur zum Wandern und Klettern da, sondern auch zum Rodeln und Skifahren. Und die Lüneburger Heide verwöhnt mit unzähligen Wander-, Rad- und Reitwegen. Das Weserbergland lockt mit fröhlichen winkenden Märchenfiguren und verzaubert mit romantischen Flüssen. Mit Natur und Geschichte beeindrucken Emsland, Osnabrücker Land und die Grafschaft Bentheim.

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