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NGlobal unterstützt niedersächsische Unternehmen im Auslandsgeschäft auf vielfältige Art und Weise.
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Starker Handelspartner

Nachdem die Ausfuhren Niedersachsens in den vergangenen Jahren rasant angestiegen waren - im Zeitraum 1997 bis 2008 hat sich das Exportvolumen von etwa 35 Mrd. EUR auf knapp 75  Mrd. EUR mehr als verdoppelt – war der Einbruch der Ausfuhren 2009 durch die allgemeine Weltwirtschaftskrise ausgelöst. Mit einem Abstieg auf rund 57 Mrd. war die Veränderung gegenüber dem Vorjahr mit minus 24 Prozent sehr hoch. Der Anteil Niedersachsens am gesamten Bundesexport lag damit bei 7,0 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr mit 7,6 Prozent. Allerdings zeugen die ersten 5 Monate des Jahres 2010, sowohl bei den Aus- als auch bei den Einfuhren bereits wieder von einer starken Erholung; denn der Anstieg liegt bei Ein- und Ausfuhren jeweils bei rund 15 Prozent, das ist ein Anstieg bei den Ausfuhren auf 26,1 Mrd. EUR zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 22,7 Mrd. EUR. Damit liegt Niedersachsen, nach Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden Württemberg weiterhin auf einem vorderen Platz der Länderrangliste

Die wichtigsten Ausfuhrgüter kommen aus der gewerblichen Wirtschaft. Führend ist hierbei die Automobil- und Automobilzulieferindustrie. Ebenfalls einen großen Exportanteil haben Maschinen und chemische Enderzeugnisse sowie Geräte zur Elektrizitätserzeugung. In der Ernährungswirtschaft dominieren Fleisch und Fleischwaren sowie Milchprodukte bei den Ausfuhrgütern.

Die Länder der Europäischen Union (EU) sind nach wie vor die wichtigsten Handelspartner Niedersachsens. Gut 75 Prozent der Exporte gehen in den Binnenmarkt. Mit fast 10 Prozent aller Exporte sind die Niederlande wie schon im Vorjahr wichtigster Abnehmer niedersächsischer Produkte. Dicht dahinter liegt Frankreich, gefolgt von dem Vereinigten Königreich, den USA, Italien, Spanien, Belgien, Österreich und Polen. Die Exportrückgänge lagen im vergangenen Jahr durch die Wirtschaftskrise durchweg im zweistelligen Prozent-Bereich. Vereinzelt konnte bei einigen Ländern jedoch ein kleiner Exportzuwachs von einstelligen Prozentzahlen realisiert werden. Positive Ausreißer waren China mit rund 10 Prozent, Singapur mit 14,2 Prozent und Hongkong gar mit 17,6 Prozent.

Die Einfuhren Niedersachsens entwickelten sich ähnlich dynamisch wie die Ausfuhren. Sie stiegen von etwa 31 Mrd. EUR im Jahr 1997 auf knapp 73,5 Mrd. EUR im Jahr 2008 und erreichten 2009 ähnlich wie die Ausfuhren, einen Tiefstand von rund 62 Mrd. EUR. Aber auch die Einfuhren liegen bis Mai 2010 bereits bei rund 29,5 Mrd. EUR deutlich höher als zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 25,6 Mrd. EUR.  

Die mit Abstand wichtigsten Importgüter sind Erdöl und Erdgas, gefolgt von Erzeugnissen aus dem Bereich PKW/Wohnmobile und Fahrzeugbau. Auch Kunststoffe und Eisen-, Blech- und Metallwaren werden in hohem Maße eingeführt. Wichtigste Ursprungsländer sind Norwegen, Niederlande und Frankreich.

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