Staatssekretär Kapferer positiv überrascht von Optimismus in den USA

Im Rückblick auf seine USA-Reise in der vergangenen Woche zeigte sich Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Kapferer positiv überrascht von dem dort herrschenden Optimismus: "An allen besuchten Orten – ob Austin, Atlanta, Tuscaloosa, Chattanooga oder Charlotte - haben meine Gesprächspartner die Überzeugung geäußert, dass die amerikanische Wirtschaft aus der derzeitigen tiefen Krise rasch und gestärkt herauskommt", fasste Kapferer seine Eindrücke zusammen. Er sei überzeugt davon, dass gerade in Zeiten einer wirtschaftlichen Krise der freie Welthandel besonders wichtig ist. Kapferer hatte eine 20köpfige Delegation in die Staaten Texas, Georgia, Alabama, Tennessee und North Carolina angeführt.


HANNOVER. In Atlanta informierte sich Kapferer über die Arbeit des Niedersachsen Business Centers, das seit drei Jahren niedersächsischen Unternehmen eine preisgünstige Gelegenheit bietet, den amerikanischen Markt zu testen. Vereinbart wurde, dass sich dieses bei der Auslandshandelskammer angesiedelte Zentrum künftig auch der Werbung für Investitionen in Niedersachsen widmen soll. In Niedersachsen arbeitet diese Einrichtung eng mit der neuen Gesellschaft NGlobal (Niedersachsen Global GmbH) und der IHK Hannover zusammen.

In Chattanooga, Tennessee konnten sich die Delegationsteilnehmer ein Bild von dem Gelände machen, auf welchem Volkswagen ab 2011 den Bau eines neuen Mittelklasse-PKWs für den amerikanischen Markt plant. Die 1 - Mrd. - Dollar - Investition soll die Produktion von 150.000 Fahrzeugen ermöglichen und liegt derzeit vor dem Zeitplan.

Ebenso wie bei anderen besuchten Unternehmen, z. B. ZF Lemförder und Continental Tire North America, betonten die Verantwortlichen von Volkswagen die große politische Unterstützung, die sie durch die Bürgermeister von Stadt und Landkreis vor Ort in den USA erhalten.

Die Besucher aus Niedersachsen bekamen eindrucksvoll demonstriert, dass der Südosten der USA in den vergangenen Jahrzehnten zum neuen Zentrum einer wettbewerbsfähigen Automobilindustrie in den USA geworden ist.

Aus diesem Grund, so kündigte Kapferer an, werde am 16. April von der IHK Hannover ein "South Eastern Automotive Supplier Forum" durchgeführt. "Ich kann nach meinen jetzt gewonnenen Eindrücken niedersächsischen Zulieferern nur empfehlen, dieses Kooperationsangebot anzunehmen", warb Kapferer für die Veranstaltung in der Landeshauptstadt. Zugleich wies er darauf hin, dass Niedersachsen seine politischen Kontakte zu den Südoststaaten der USA verstärken wolle.

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Katrin Kreil (NGlobal)
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03.03.2009 02:21 Alter: 3 yrs




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