Positive Bilanz der Wirtschaftsreise nach Russland und in die Ukraine

HANNOVER, 24.09.2009. Eine positive Bilanz seiner einwöchigen Reise in die Russische Föderation und in die Ukraine mit einer knapp zwanzigköpfigen Unternehmerdelegation hat Niedersachsens Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Kapferer heute in Hannover gezogen. „Der niedersächsischen Wirtschaft stehen in beiden Ländern die Türen offen, die Chancen für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit sind außerordentlich gut,“ sagte Kapferer.


HANNOVER, 24.09.2009. Eine positive Bilanz seiner einwöchigen Reise in die Russische Föderation und in die Ukraine mit einer knapp zwanzigköpfigen Unternehmerdelegation hat Niedersachsens Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Kapferer heute in Hannover gezogen. „Der niedersächsischen Wirtschaft stehen in beiden Ländern die Türen offen, die Chancen für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit sind außerordentlich gut,“ sagte Kapferer.

Stationen der Reise waren die russischen Regionen Tjumen und Kaluga und die Hauptstadt der Ukraine Kiew. In der niedersächsischen Partnerregion Tjumen konnten die Unternehmensvertreter zahlreiche neue Kontakte knüpfen, einen Erfahrungsaustausch mit einem Großinvestor aus Bad Bentheim führen und dabei zahlreiche wichtige Standortinformationen für mögliche Investitionen erhalten. In politischen Gesprächen des Staatssekretärs mit dem Vize-Gouverneur der Region und dem Bürgermeister der Stadt Tjumen wurde konkret vereinbart, zu den Themen Energieeinsparung und Energieeffizienz kurzfristig einen gegenseitigen Austausch von Fachgruppen zu organisieren. Daneben hat Kapferer Vertreter der Gebiets- und Stadtverwaltung zur Hannover Messe 2010 eingeladen.

Die Region Kaluga wurde erstmals von einer offiziellen Wirtschaftsdelegation aus Niedersachsen besucht. Dabei stand der Besuch des neuen Standortes der Volkswagen AG mit einer Investitionssumme von rund 650 Millionen Euro im Mittelpunkt. Neben diesem großen Investment sind derzeit auch mittelständische Unternehmen aus Niedersachsen dabei, in Kaluga Tochtergesellschaften zu gründen und dort ihre Vertriebszentrale für Russland aufzubauen. Im Mittelpunkt der politischen Gespräche Kapferers mit dem Vize-Gouverneur der Region und dem Bürgermeister der Stadt Kaluga stand die Intensivierung der gegenseitigen Zusammenarbeit, beispielsweise durch eine Unterstützung bei der Energieeinsparung.

In Kiew konnten die Unternehmensvertreter bei einer sehr gut besuchten Kooperationsbörse bereits bestehende Kontakte zu ukrainischen Unternehmen ausbauen und zugleich viele Erstkontakte knüpfen. Das Unternehmen Airpas AG aus Braunschweig und die ukrainische Fluglinie Aerosvit unterzeichneten einen Letter of Intent über eine künftige intensive Zusammenarbeit. Ein zentrales Thema stellte der Stand der Vorbereitungsarbeiten zur EURO 2012 dar. Hier besteht für niedersächsische Unternehmen die Möglichkeit, sich an Ausschreibungen für Infrastrukturmaßnahmen zu beteiligen. Im Mittelpunkt der Gespräche Kapferers mit dem Wirtschaftsminister der Ukraine Bogdan Danylyschyn standen die Themen Hafenwirtschaft, Energie und Exportförderung. Hier sieht Kapferer noch viel Potenzial für eine verbesserte Zusammenarbeit und neue Marktchancen für niedersächsische Unternehmen. Kapferer hat daher den ukrainischen Wirtschaftsminister zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation zu einem Gegenbesuch im kommenden Jahr nach Niedersachsen eingeladen.


24.09.2009 02:08 Alter: 351 days




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