Großes Potential für Niedersächsische Unternehmen-Wirtschaftsminister Bode reist mit Unternehmerdelegation in die Türkei
HANNOVER, 21.05.2010. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode reist vom 25. bis zum 28. Mai mit einer rund vierzigköpfigen Unternehmerdelegation in die Türkei. Stationen der Reise sind die Hauptstadt Ankara sowie die großen Städte und Wirtschaftsmetropolen Izmir und Istanbul.
HANNOVER, 21.05.2010. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode reist vom 25. bis zum 28. Mai mit einer rund vierzigköpfigen Unternehmerdelegation in die Türkei. Stationen der Reise sind die Hauptstadt Ankara sowie die großen Städte und Wirtschaftsmetropolen Izmir und Istanbul.
Ziel der Reise ist es, die bereits seit Jahren bestehenden guten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Niedersachsen weiter zu verbessern und
auszubauen.
Neben politischen Gesprächen Bodes mit dem Minister für Industrieund
Handel, dem Transportminister und dem Staatsminister für Außenhandel, stehen für die mitreisenden Unternehmer in Izmir und Istanbul Kooperationsveranstaltungen auf dem Programm. Hinzu kommen Betriebsbesichtigungen u.a. bei Volkswagen, Siemens und der türkischen Niederlassung des niedersächsischen Unternehmens Enercon. In Istanbul wird die niedersächsische Delegation mit dem zeitgleich anwesenden Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und dessen Delegation zusammentreffen. Bode wird den Besuch in der Türkei auch zur intensiven Werbung für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen nutzen.
Unter den Teilnehmern der begleitenden Unternehmerdelegation sind Vertreter aus den Bereichen Maschinenbau, Hoch- und Tiefbau, Ernährungswirtschaft, IT und Dienstleistungen sowie von Architektur- und Ingenieurbüros und der deutschen Messe AG.
Deutschland genießt in der Türkei traditionell ein hohes Ansehen. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind freundschaftlich, vielschichtig und umfassend. Die rund drei Millionen in Deutschland lebenden Menschen türkischer Herkunft, davon inzwischen rund 700.000 mit deutscher Staatsangehörigkeit, beleben die bilateralen Beziehungen. Deutschland ist seit langem der wichtigste Handelspartner der Türkei. Das Handelsvolumen zwischen Niedersachsen und der Türkei lag im letzten Jahr bei rund 1,5 Milliarden Euro. Exportiert wurden in erster Linie Geräte zur Elektrizitätserzeugung, Pkw und Wohnmobile, Kunststoffe sowie Maschinen. Bei den Importen dominierten Bekleidung, Busse, Zulieferteile im Automobilbau und Baumwolle. Die Türkei übt in Deutschland eine große Anziehungskraft als Reise- und Urlaubsland aus, allein 2009 haben etwa 4,4 Millionen Deutsche ihren Urlaub dort verlebt.
Wirtschaftlich ist in der Türkei ist ein starkes West-Ost-Gefälle festzustellen. Der überwiegend landwirtschaftlich geprägte Osten des Landes erwirtschaftet lediglich zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), der westliche Teil hingegen etwa 30 Prozent. Den größten Anteil am BIP hat der Dienstleistungssektor mit rund 60 Prozent. In der Energie- und Rohstofflieferung ist die Türkei für viele EU-Staaten ein wichtiges Transitland. Ausländische Investoren finden in fast allen Sektoren interessantes Potential für ihre Aktivitäten, so bei Kfz-Zulieferungen, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, in der Medizin- und Umwelttechnik sowie im Bereich der Erneuerbaren Energien.
31.05.2010 00:00 Alter: 3 yrs
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PI_Wirtschaftsreise_Türkei.pdf 45 K









