Delegation Türkei - Bode zieht positive Bilanz aus Wirtschaftsreise
HANNOVER 01.06.2010. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode hat eine positive Bilanz aus der viertägigen Wirtschaftsreise in die Türkei gezogen. Ziel der vierzigköpfigen Unternehmerdelegation war es, die bereits seit Jahren bestehenden guten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Niedersachsen weiter zu verbessern und auszubauen.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode hat eine positive Bilanz aus der viertägigen Wirtschaftsreise in die Türkei gezogen. Ziel der vierzigköpfigen Unternehmerdelegation war es, die bereits seit Jahren bestehenden guten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Niedersachsen weiter zu verbessern und auszubauen. Stationen der Reise waren die Hauptstadt Ankara sowie die großen Städte und Wirtschaftsmetropolen Izmir und Istanbul. Bode: „Wir konnten den Besuch in der Türkei auch zur intensiven Werbung für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen nutzen.“ Auf der Wirtschaftsreise seien dazu eine Vielzahl neuer Geschäftskontakte geknüpft worden. Besonders die Besuche bei DEIK, dem Türkisch Deutschen Arbeitskreis und die Gespräche bei der Handelskammer EBSO hätten dazu beigetragen. „Die Türkei hat sich einmal mehr als junges, dynamisches und weltoffenes Land präsentiert. Hier liegen große Potentiale für unsere niedersächsischen Unternehmen.“ Die mitgereisten Unternehmer zeigten sich durchweg zufrieden und von den guten Geschäftsmöglichkeiten im Land überzeugt.
Unter anderem wurde über eine mögliche Anwenderstrecke für den Transrapid in der Türkei gesprochen. „Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es durchaus ein ernsthaftes Interesse gibt, eine Strecke mit dem Transrapid zu realisieren“, sagte Bode. Für die Magnetschwebebahn spreche im Vergleich zur Rad-Schiene-Technik unter anderem die Beschaffenheit des Geländes. So könne der Transrapid Steigungen besser überwinden und es seien wenige Tunnel notwendig. Hieraus könnten Kostenvorteile entstehen und Bauzeiten verkürzt werden. Wichtig sei daher, dass Werbung und Unterstützung auf allen politischen Ebenen stattfindet und alle Beteiligten an einem Strang ziehen.
Neben politischen Gesprächen Bodes mit hochrangigen Vertretern der Ministerien für Industrie- und Handel und dem Transportministerium standen für die mitreisenden Unternehmer in Izmir und Istanbul Kooperationsveranstaltungen auf dem Programm. Hinzu kamen Betriebsbesichtigungen u.a. bei Dogus Otomotive, einem Partner der Volkswagen AG in der Türkei, bei Siemens und der türkischen Niederlassung des niedersächsischen Unternehmens Enercon. In Istanbul kam die niedersächsische Delegation mit dem zeitgleich anwesenden Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und dessen Delegation zusammen.
Unter den Teilnehmern der begleitenden Unternehmerdelegation waren Vertreter aus den Bereichen Maschinenbau, Hoch- und Tiefbau, Ernährungswirtschaft, IT und Dienstleistungen sowie von Architektur- und Ingenieurbüros und der deutschen Messe AG.
01.06.2010 15:24 Alter: 2 yrs
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