6. Niedersächsischer Außenwirtschaftstag: Mercosur

Die Mercosur-Märkte standen im Fokus des6. Niedersächsischen Außenwirtschaftstages am 21. April 2009 in Hannover. Experten diskutierten die Entwicklung und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft. Chancen für ein wirtschaftliches Engagement gab es reichlich.


Die Mercosur-Märkte standen im Fokus des 6. Niedersächsischen Außenwirtschaftstages am 21. April 2009 in Hannover. Experten diskutierten die Entwicklung und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft. Chancen für ein wirtschaftliches Engagement gab es reichlich.

1991 gründeten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay die südamerikanische Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur - den Gemeinsamen Markt im südlichen Lateinamerika. Ziel ist es, den Waren- und Dienstleistungsverkehr zwischen den Mitgliedern zu liberalisieren, gemeinsame Außenzölle zu schaffen und die Wirtschafts-, Währungs- und Industriepolitik zu koordinieren.

 

Nach den USA ist die EU zweitgrößter Handelspartner des Mercosur – 20% des Außenhandels entfallen auf die Länder der EU. Daneben ist sie wichtigster Investor in der Wirtschaftsgemeinschaft. Für die EU steht der Mercosur an achter Stelle unter den Handelspartnern. Knapp 22% aller von der EU eingeführten Agrarprodukte stammten im Jahr 2007 aus den Mercosur-Staaten.

Die deutschen Handelsbeziehungen mit dem Mercosur entwickeln sich trotz der weltweiten Wirtschaftskrise weiterhin positiv. Brasilien ist Deutschlands wichtigster Handelspartner in Lateinamerika. Bei den argentinischen Wareneinfuhren liegt Deutschland an vierter Stelle, bei den argentinischen Warenausfuhren an neunter Position. Uruguay erwirtschaftet traditionell im Handel mit Deutschland, seinem wichtigsten europäischen Handelspartner, einen Überschuss. Chancen für die deutsche Wirtschaft bieten sich auch in Paraguay, das nach Zeiten der politischen Instabilität nun wieder positive Wirtschaftsdaten und einen Überschuss im Staatshaushalt verzeichnen kann.

Der 6. Niedersächsische Außenwirtschaftstag bot den Mercosur-Staaten ein Forum, sich und ihre Wirtschaftskraft zu präsentieren.

1991 grundeten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay die sudamerikanische Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur - den Gemeinsamen Markt im sudlichen Lateinamerika. Ziel ist es, den Waren- und Dienstleistungsverkehr zwischen den Mitgliedern zu liberalisieren, gemeinsame Au?enzolle zu schaffen und die Wirtschafts-, Wahrungs- und Industriepolitik zu koordinieren.Nach den USA ist die EU zweitgro?ter Handelspartner des Mercosur – 20% des Au?enhandels entfallen auf die Lander der EU. Daneben ist sie wichtigster Investor in der Wirtschaftsgemeinschaft. Fur die EU steht der Mercosur an achter Stelle unter den Handelspartnern. Knapp 22% aller von der EU eingefuhrten Agrarprodukte stammten im Jahr 2007 aus den Mercosur-Staaten.Die deutschen Handelsbeziehungen mit dem Mercosur entwickeln sich trotz der weltweiten Wirtschaftskrise weiterhin positiv. Brasilien ist Deutschlands wichtigster Handelspartner in Lateinamerika. Bei den argentinischen Wareneinfuhren liegt Deutschland an vierter Stelle, bei den argentinischen Warenausfuhren an neunter Position. Uruguay erwirtschaftet traditionell im Handel mit Deutschland, seinem wichtigsten europaischen Handelspartner, einen Uberschuss. Chancen fur die deutsche Wirtschaft bieten sich auch in Paraguay, das nach Zeiten der politischen Instabilitat nun wieder positive Wirtschaftsdaten und einen Uberschuss im Staatshaushalt verzeichnen kann.Der 6. Niedersachsische Au?enwirtschaftstag bot den Mercosur-Staaten ein Forum, sich und ihre Wirtschaftskraft zu prasentieren.

VORTRÄGE

Paraguay im Verbund des Mercosur
Guillermo Sosa, Ministerium für Industrie und Handel Paraguay
PDF | 3,5 MB

Argentiniens großes Potential
S.E. Botschafter Guillermo E. Nielsen, Rep. Argentinien
PDF | 5,2 MB

Chancen für deutsche Unternehmen im Bundesstaat Rio Grande do Sul
Andre Meyer da Silva
Condor Empreendimentos Imobiliarios Ltda.,
Prasident der Deutsch-Brasilianischen
Industrie-und Handelskammer Porto Alegre
PDF | 0,8 MB

Windenergie-Projekte im Mercosur
Emilio Pablo A. Derra Barud, CEO
IMPSA Wind Argentina
PDF | 7,6 MB

Erfahrungen eines Windenergieanlager-Herstellers in Lateinamerika:
Die ENERCON Produktionsstattenin Brasilien
Ruth Brand-Schock
ENERCON GmbH
PDF | 1,3 MB

Erfahrungsbericht eines nieders. Unternehmers
Prof. Dipl.-Ing. Eberhard Issendorff
Geschaftsführer Issendorff KG
PDF | 2,3 MB

Fleisch aus dem Mercosur in deutschen Steakhäusern
Karl-Heinz Kramer
Vorstand der BLOCK HOUSE Handels AG
PDF | 4,2 MB

Moglichkeiten der Biomasse – Verwertung in Lateinamerika
Dipl.-Ing. Christoph Zimmermann
Ingenieurburo UTEC GmbH
PDF | 1,4 MB

Herausforderungen und Möglichkeiten beim Ausbau der brasilianischen Logistikinfrastruktur
Prof. Ph. Paulo Fleury
Universitat Rio de Janeiro (UFRJ), Direktor Fachbereich Logistik, Coppead, Rio de Janeiro
PDF | 5,1 MB

Agrobusiness - ein Erfahrungsbericht
Dietmar Ruhe, Leiter Beteiligungscontrolling
der Vertriebsgesellschaft, CLAAS KGaA mbH. Bei Interesse oder Fragen hinsichtlich des Vortrags steht Herr Ruhe gerne zur Verfugung. Bitte wenden Sie sich an die CLAAS Vertriebsgesellschaft.

Überblick uber Brasiliens Erdolsektor
Arlindo Charbel
ONIP - National Organization of
the Petroleum Industry
PDF | 3,1 MB



Veranstalter Niedersachsen Global GmbH

NGlobal
Niedersachsen Global GmbH
Osterstrasse 60, D-30159 Hannover
info@nglobal.de


Kirsten Redelfs, LL.M (AUS)
Head of Foreign Trade; Legal Affairs
E-Mail: Kirsten.Redelfs@nglobal.de
Tel.: ++49(0)511.897039 – 14
Fax: ++49(0)511.89 70 39 – 69


05.01.2009 01:15 Alter: 2 yrs




Seite drucken