V-Line: Deutsches Erfolgs-Unternehmen engagiert sich im Mittleren Osten





Im niedersächsischen Sehnde zu Hause – am Arabischen Golf präsent.
Mit einem international einzigartigen Geschäftsmodell hat sich die V-LINE Europe Export Marketing GmbH mit Hauptsitz in Sehnde bei Hannover bei bedeutenden Unternehmen in aller Welt einen erstklassigen Ruf als Beschaffungsdienstleister erarbeitet. Auf die Kompetenz, Zuverlässigkeit und Leistungsstärke des niedersächsischen Mittelständlers bauen unter anderem Volkswagen de México, der chinesische Staatskonzern Baosteel, weltweit zweitgrößter Walzstahlerzeuger, oder auch die rund 250 Firmen umfassende Johnson & Johnson Gruppe, das weltweit größte Unternehmen im Bereich Health Care.
Einen ganz besonderen Stellenwert hat für V-LINE allerdings der Mittlere Osten – und dies schon seit dem Ende der 70-er Jahre. Als nämlich seinerzeit zahlreiche westliche Hersteller mit der schlüsselfertigen Lieferung kompletter Industrieanlagen in den arabischen Raum begannen, ohne allerdings auch an den Aufbau einer entsprechenden Ersatzteilversorgung zu denken, erkannte Firmengründer Detlev Daues, damals gerade 24, seine Chance und ging mit wenig mehr als einem elterlichen Darlehen und unbeirrbarem Vertrauen in seine Idee auf Akquisitionstour: „Ich habe praktisch jede Klinke in der Region geputzt, die es zu putzen gab“, erinnert sich Daues an seine intensive Zeit in Saudi-Arabien.
Doch sein Engagement und auch die langjährige Unterstützung treuer Weggefährten wie zum Beispiel Kaleem Butt, Anfang der 80-er Jahre erster V-LINE-Außendienstmitarbeiter im Königreich Saudi-Arabien und heute Präsident der Varioline Group in Lahore, Pakistan, haben sich gelohnt. Zu den gut zwei Dutzend der größten V-LINE-Kunden im Mittleren Osten gehören so herausragende Unternehmen wie der Industriegigant SABIC, der weltweit fünftgrößte Petrochemiekonzern, oder die TASNEE Petrochemicals Company, ein aus mehr als 25 Tochterfirmen aus den Bereichen Chemie, Kunststoffe und Maschinenbau bestehender Privatkonzern.
Seine Exzellenz weiß sich bei V-LINE gut beraten
„Vertrauen, Respekt, Akzeptanz – das sind Werte, die in der arabischen Welt nach wie vor eine außerordentlich hohe Gültigkeit haben, und die man sich – gerade als Geschäftspartner aus dem Westen – erst einmal verdienen muss“, unterstreicht Detlev Daues. Wenn also beispielsweise Seine Exzellenz Abdullah Al Hussayen, amtierender Minister für Wasser und Elektrizität im Königreich Saudi Arabien, die Beziehungen zu V-LINE „sehr wichtig“ nennt und sich für gute und kluge Beratung bedankt, sind das kaum zu überschätzende Komplimente. Auch die mehrfache Auszeichnung des Unternehmens mit dem Performance Award durch die SABIC lässt die gute und enge Beziehung der Niedersachsen mit den arabischen Geschäftsfreunden erkennen.
Präsenz vor Ort
Doch auch wenn es mittlerweile dank E-Mail, Skype, BlackBerry & Co. kein Thema mehr ist, Informationen in Sekundenschnelle rund um den Globus zu senden und weltweit miteinander zu kommunizieren: Der persönliche regelmäßige Kontakt und Austausch ist nach wie vor durch nichts zu ersetzen, gerade, wenn aufgrund kultureller und mentaler Unterschiede hin und wieder Missverständnisse und Fehlinterpretationen nicht auszuschließen sind.
Nur folgerichtig daher, dass sich V-LINE im Januar 2006 dazu entschlossen hatte, zusätzlich zu den bestehenden Standorten in USA, Mexico, Brasilien, Japan und China auch eine lokale Präsenz in Saudi Arabien aufzubauen, um die dortige Position am Markt auszubauen und zugleich das Dienstleistungsportfolio zu erweitern. Freilich galt es zunächst, eine ganze Reihe bürokratischer Hürden zu meistern. War es aufgrund der strengen gesetzlichen Regelungen in dem unter dem Koranrecht stehenden Königreich schon keine Kleinigkeit, für die ledige V-LINE-Mitarbeiterin Jasmin Bäumler ein Einreisevisum zu bekommen, so erwiesen sich andere Bestimmungen als nachgerade paradox. So etwa wurde für den Eintrag ins Handelsregister der Nachweis eines Bankkontos benötigt; für die Eröffnung eines solchen allerdings war der Handelsregistereintrag Bedingung …
Doch auch diese und manch andere Klippen konnten genommen werden; die Gründung der V-LINE SAUDI ARABIA Ltd. wurde – ein besonderes Entgegenkommen der offiziellen Stellen! – schlussendlich sogar ohne lokalen Partner genehmigt, und so stand dann der offiziellen Geschäftsaufnahme zum 1. Oktober 2008 nichts mehr im Weg. Zum Geschäftsführer wurde Shahzad Haider berufen, auch er bereits seit den Anfangstagen von V-LINE als Marketing Manager mit besten Kontakten in den arabischen Raum mit dabei.
Und lässt sich bereits ein erstes Fazit ziehen – hat sich der Aufwand der Gründung gelohnt? „Auf jeden Fall“, unterstreicht Detlev Daues: „Es ist uns gelungen, unsere Position in einem traditionell sehr schwierigen Markt, bei dem es in ganz besonderem Maße auf Feingefühl, Takt und auch auf interkulturelle Kompetenz ankommt, deutlich auszubauen und zahlreiche neue, viel versprechende Kundenbeziehungen anzuknüpfen.“
Über V-LINE
Die V-LINE Firmengruppe mit Hauptsitz in Sehnde bei Hannover (Deutschland) wurde 1979 gegründet, um kapitalintensiven Industrieanlagen weltweit Dienstleistungen zu bieten, die darauf ausgerichtet sind, die Gesamteinkaufskosten für nicht lokal produzierte Ersatzteile zu reduzieren. Mit zwei Einkaufs-/Lager-/Logistik-Niederlassungen in Japan und den Vereinigten Staaten bedient V-LINE heute eine weltweite Kundenbasis von Groß-Industrien auf allen Kontinenten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite www.v-line.com.
Oder telefonisch: Ländercode (5138) 7008-0 (DE), (732) 493-1400 (US), (66) 675-3001(JP), (11) 667 13047 (BR), 86 (10) 849 37137 (CN) & (2222) 536396 (MX)









