Niedersachsen- Standort mit Zukunft

Niedersachsen ist flächenmäßig das zweitgrößte Bundesland Deutschlands und mit rund 8 Millionen Einwohnern, der Bevölkerungszahl nach, das viertgrößte. Durch seine geografisch zentrale Lage im Herzen der Europäischen Union (EU) sowie durch die hervorragenden Verkehrsverbindungen hat sich Niedersachsen zur Drehscheibe zwischen Süd- und Nordeuropa sowie West- und Osteuropa entwickelt und ist ein optimaler Standort, um Märkte, Kunden und Lieferanten innerhalb der EU und weiter nach Osteuropa zu bedienen.

In Niedersachsen sind nahezu alle Wirtschaftszweige vertreten. Die niedersächsische Wirtschaft nimmt dabei in vielen Branchen eine Spitzenstellung ein. Neben weltweit bekannten Großunternehmen wie Volkswagen, Continental, TUI, Airbus, Salzgitter Stahl oder der Meyer Werft in Papenburg sowie aus dem Bereich Ernährungswirtschaft die Firmen AGRAVIS Raiffeisen AG, NORDMILCH eG, heristo Gruppe und PHW Gruppe verfügt das Land zudem über eine Vielzahl auch international erfolgreicher mittelständischer und kleinerer Unternehmen. Der Mittelstand in Niedersachsen erwirtschaftet in den Bereichen Handel, Handwerk, Industrie, Produktion und Dienstleistungen sowie den freien Berufen annähernd die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung. 70 Prozent der beschäftigten Arbeitnehmer arbeiten in mittelständischen Unternehmen.

Mit der CeBIT und der HANNOVER MESSE ist die Landeshauptstadt Hannover eine der wichtigsten und bedeutendsten Messestandorte der Welt. Niedersachsen bietet mit dem weltweit führenden internationalen Messestandort Hannover ein hervorragendes Umfeld für geschäftliche Aktivitäten und internationale Kooperationen.

Mit den Verkehrsträgern Straße, Schiene und Wasser verfügt das Land über eine exzellente Verkehrsinfrastruktur. Die Autobahnverbindungen reichen auf der Nord-Süd-Achse von Skandinavien bis Italien, auf der West-Ost-Achse von Amsterdam/Paris/London über Berlin und Warschau bis nach Moskau. Innerhalb von fünf Stunden kann ein LKW von Niedersachsen aus rund 90 Millionen EU-Bürger erreichen. Durch neun Seehäfen (Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Papenburg, Oldenburg, Stade und Wilhelmshaven) sowie der direkten Nachbarschaft zu Bremen, Bremerhaven und Hamburg hat Niedersachsen eine Seehafendichte, die einzigartig in Europa ist.  Seit September 2012 hat zusätzlich der JadeWeserPort (JWP) - Containerterminal Wilhelmshaven den Betrieb aufgenommen. Container-Schiffe der neuesten Generation (Ladung mehr als 14.000 Standardcontainer) können über diesen - neben Rotterdam - einzigen tideunabhängigen und ohne Wartezeiten erreichbaren Tiefwasserhafen in Nordeuropa, abgefertigt werden. Der JWP wird ein Signal für die Zukunft der deutschen Seehafenwirtschaft setzen und ermöglicht als Drehscheibe Europas internationalen Investoren eine optimale Erreichbarkeit und Erschließung der europäischen und skandinavischen Märkte sowie der osteuropäischen Länder und Russlands. Die wasserseitige Verknüpfung der Seehäfen mit dem Hinterland erfolgt über die niedersächsischen Binnenhäfen und Umschlagstellen entlang der Binnenwasserstraßen.

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